Abonauten: Jeden Monat drei neue Gin-Sorten probieren

Veröffentlicht von Chris
Abonauten Gin-Abo

Mit einem Gin-Abo jeden Monat drei neue Gin-Sorten kennen lernen – die Abonauten machen es möglich. Aber auch Whisky- und Rum-Fans könnten vielleicht bald auf ihre Kosten kommen.

Wer an Abonnements denkt, denkt je nach Generation eher an das gute alte Tageszeitungsabo oder an das Abo bei Spotify & Co. Gin kommt euch dabei spontan wohl eher nicht in den Sinn. Oder? Aber inzwischen gibt es tatsächlich eine Hand voll Anbieter, die euch regelmäßig Gin-Paket nach Haus liefern und damit die Möglichkeit bieten, immer wieder neue Gin-Sorten kennen zu lernen.

Gin-Tasting mit 3 x 100 Milliliter

Einer dieser Anbieter startet jetzt ganz neu ins Geschäft: Die Abonauten. Dahinter stehen die Gin-Fans Marco Tunger und Christian Schummer, die selbst von der schier unüberschaubaren Zahl von Gin-Sorten im Handel überfordert waren, aber aus dieser Not eine Geschäftsidee machten: Abonnenten bekommen jeden ersten Donnerstag im Monat eine Gin-Box nach Hause geliefert. Im Paket befinden sich drei verschiedene Sorten abgefüllt mit jeweils 100 Millilitern. Das reicht in der Regel für ein nettes Tasting mit Freunden.

Es gibt dabei vier Abomodelle:

  • „Gin 3“ mit 3-monatiger Laufzeit für 37,90 Euro/Monat (insg. 113,70 Euro)
  • „Gin 6“ mit 6-monatiger Laufzeit für 34,90 Euro/Monat (insg. 209,40 Euro)
  • „Gin 12“ mit 12-monatiger Laufzeit für 29,90 Euro/Monat (insg. 358,80 Euro)
  • „Gin Flex“ ohne feste Laufzeit für 32,90 Euro/Monat

Gratis-Box im Jahresabo

Außer beim Modell „Gin Flex“ laufen die Abos automatisch aus und verlängern sich nicht. Ihr müsst also nicht kündigen, wenn ihr genug vom Abonauten-Gin habt – ungewöhnlich kundenfreundlich im Abogeschäft. Allerdings: Gezahlt wird der gesamte Betrag auf einen Schlag (deswegen auch die Gesamtpreise in Klammern). Als kleinen Bonus gibt‘s bei „Gin 12“ sogar eine 13. Box gratis, die ihr euch zum Beispiel zu Weihnachten oder eurem Geburtstag schicken lassen könnt. Beim „Gin Flex“ zahlt ihr monatlich und könnt auch monatlich kündigen – eine nette Alternative.

Abonauten Gin-Abo

Teure Fehlkäufe vermeiden

Natürlich darf man die Preise für ein Abo nicht mit den Preisen für eine Gin-Flasche im Supermarkt vergleichen. Dabei hätten die Abonauten keine Chance, weil 30 bis 40 Euro für 300 Milliliter Gin nicht gerade das Schnäppchen des Jahres sind. Großes ABER: Ihr bekommt jeden Monat drei neue Gins zum Probieren und könnt euch dann für eine große Flasche entscheiden, wenn euch einer davon gefällt. So vermeidet man teure Fehlkäufe, die im Schrank versauern, weil ihr nach einem Schluck merkt: „Die 50 Euro hätte ich mir besser gespart.“

Abo-Schnäppchen auf Kickstarter

Auf Kickstarter suchen Marco und Christian derzeit noch nach Unterstützern für ihr Startup. Wer über die Crowdfunding-Plattform mitmacht, hat wirklich die Chance auf ein Schnäppchen. Denn erstens gibt es für 20 Euro hier einmalig eine Gin-Box (im Abo geht das bestenfalls für 29,90 Euro) und und zweitens gibt es für 80, 150 oder 250 Euro das 3-, 6-oder 12-Monats-Abo – statt für rund 114, 209 und 359 Euro. Gutes Sparpotenzial!

Die Abonauten gehen auch dann an den Start, wenn das Finanzierungsziel von 10.000 Euro nicht erreicht wird. Aber ich kann nur raten, bei Interesse an einer Box oder einem Abo via Kickstarter mitzumachen. Es ist einfach deutlich günstiger. Das Kickstarter-Projekt läuft noch bis Sonntag (27. August). Wer sich jetzt für ein Abo entscheidet, erhält am 5. Oktober seine erste Box.

Abonauten Gin-Abo
Die Abonauten: Marco Tunger und Christian Schumm

Whisky, Rum & Co. als Abonnement?

Ob nach dem Gin- auch das Whisky-, Rum-, Wodka- oder Tequila-Abo kommt? Ich tippe mal darauf, dass sich Marco und Christian nicht umsonst einen etwas allgemeineren Namen wie "Abonauten" ausgesucht haben. So ist das Angebot nicht auf Gin beschränkt, wie es zum Beispiel bei der Konkurrenz von "Gebrüder Gin" der Fall ist – obwohl ich auch hier jetzt nur mutmaßen kann, denn immerhin wird es mit so einem Namen schwierig, auch Whisky-Abos anzubieten. Bei den Abonauten bin ich optimstisch, dass sich in die Richtung noch was tut. Aber jetzt soll es erstmal mit Gin losgehen. Ich werde mir eine Box von den Abonauten bald auch mal persönlich anschauen und auch davon berichten.

2 Kommentare

  1. Eric27. September 2017
    Wie man sehen kann, ist das Interesse an diesem Projekt in jedem Fall da, denn finanzielle Unterstützer haben sich ja doch einge gefunden.
  2. bonus14. April 2021
    Kann man machen, muss man aber nicht