BlogWatch: Die besten Beiträge aus der Schnaps-Szene (Februar 2018)

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Die besten Blog-Artikel aus der SzeneWas hat sich im letzten Monat in der Schnaps-Blogosphäre getan? Ich gebe eine Übersicht über die meiner Meinung nach interessantesten Artikel der deutschsprachigen Spirituosen- und Cocktail-Blogger vom Februar 2018. Diesmal geht’s um Calvados, Falernum, Pisco Cocktails, Bourbon – und den kommenden Mindestpreis für Alkohol in Schottland.

Große Calvados-Artikelreihe auf spirit-ambassador.de

Calvados Teil I: Das Terroir der Normandie
Äpfel wachsen auf der ganzen Welt. Je nachdem welchen Ansatz man verfolgt, kommt man schlussendlich auf eine Angabe von 300 bis 6.000 verschiedenen Apfelsorten, wobei einige Unterschiede einzig und allein im Namen zu finden sind. Doch begibt man sich in die Tiefen der Nomenklatur und der Struktur von Äpfeln, dann eröffnet sich ein Kosmos, der viel komplexer ist, als man es jemals angenommen hat. Und dieses Phänomen findet sich auch in dem relativ begrenzten Kulturraum der Normandie, wo mit Calvados der wohl berühmteste Apfelbrand produziert wird. Wobei niemals vergessen werden darf, dass auch die Birnen eine nicht unbedeutende Rolle dabei spielen, doch dazu an gesonderter Stelle mehr. » weiterelesen auf spirit-ambassador.de

Calvados Teil II: Vom Ort zum A.O.C.
Das Terroir der Normandie ist so einzigartig wie seine Geschichte und seine Menschen. Ohne dies alles wären Calvados und Cidre nicht denkbar – beide sind bestimmt durch die Region, wie diese auch durch ihre wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung die Region bestimmen. Calvados muss aus der Normandie kommen, damit er überhaupt Calvados heißen darf. Damit dieses fantastische Produkt und seine Tradition geschützt sind, unterliegt der berühmteste Apfelbrandy der Welt einem sogenannten A.O.C., einer Appleation d’Orgines Controleé, wir wir es auch bei Cognac oder Champagner kennen. Nur dass hier in der Normandie gleich drei A.O.C. Bestimmungen anzutreffen sind. Ein übergeordnetes A.O.C. Calvados als Basis-Appelation mit den zwei spezifischen A.O.C. Calvados Pays D’Auge und dem A.O.C. Calvados Domfrontais. » weiterelesen auf spirit-ambassador.de

Calvados Teil III: Tausende von Äpfeln
Beginnend bei der ersten Beschäftigung mit Calvados entwickeln sich stereotypische Bilder einer Kulturlandschaft, wie es sie gefühlt nur in Marketing-Prospekten der Tourismus-Branche für die Normandie oder halt für Calvados geben kann. Die Erwartungen bemessen sich an romantischen Apfelplantagen mit Kühen oder Schafen darunter, irgendwo liegt ein Bauer verträumt unter einem Baum und wahrscheinlich muss Newton hier auf die Idee mit der Schwerkraft gekommen sein – bei dieser Dichte an Äpfeln und Bäumen. Einiges davon ist ausgemachter Humbug, anderes die reine Wahrheit und noch anderes eine spannende Diskussion irgendwo zwischen Tradition und Moderne, zwischen Klischee und Effizienz. Es lohnt sich also, ein genaueres Bild auf die Apfelplantagen der Normadie zu werfen. » weiterelesen auf spirit-ambassador.de

Calvados Teil IV: Cidre
Millionen Äpfel und Birnen warten im Herbst in der Normandie darauf zu einem der berühmtesten Fruchtweine der Welt verarbeitet zu werden: Cidre! Doch nicht nur in der Herstellung, auch in der Idee der Stilistik gibt es hier fundamentale Unterschiede, schließlich soll es am Ende ja weniger um den Apfelwein gehen, als viel mehr um das daraus gewonnene Destilat – den Calvados. Und dies ist der Grund für eine vielleicht nicht missliche, aber zumindest vertrackte Situation. Es stellt sich die Frage, ob besagter Cidre mehr ist als nur ein notwendiger Zwischenschritt auf dem Weg zu Calvados, oder halt nicht. Diese Frage soll hier nun beantwortet werden. » weiterelesen auf spirit-ambassador.de

Calvados Teil V: Destillation
Wenn aus Cidre ein Destillat werden soll, so hat man in der Normandie dafür zwei Optionen, welche durch den jeweiligen A.O.C. Status der Destillerie mehr oder weniger vorgeschrieben sind. Im Herzen der nordfranzösischen Apfelregion – dem Pays d’Auge muss per Gesetz eine zweifache Destillation in kupfernen Pot-Stills erfolgen, während die anderen beiden A.O.C. es frei lassen, ob via Pot-Still oder in einer Kolonne destilliert wird. Da die Kolonnen-Destillation am Ende deutlich effizienter und vor allem günstiger ist, trifft man außerhalb des Pays d’Auge jedoch selten bis nie auf Pot-Stills, oder wie man es in der Normandie nennt: l’alambic a repasse. » weiterelesen auf spirit-ambassador.de

Pisco Cocktails

Wer einen Barkeeper nach einem Pisco Cocktail fragt, wird in den meisten Fällen die gleiche Antwort bekommen. Pisco Sour! Dabei bietet der südamerikanische Traubenbrand so viel mehr Möglichkeiten! Also stellt sich die Frage, was gibt Pisco äußer als Pisco Sour Zutat und Purgetränk her?  Welche Pisco Cocktails gibt es noch? » weiterlesen auf gentledrinks.de

Falernum

Was ist Falernum und woher stammt seine Bezeichnung? Wer hat Falernum erfunden und wann? Wo entstand er? Welche Zutaten gehören eigentlich in einen Falernum? Auf diese Fragen geben wir in diesem Beitrag eine Antwort. » weiterlesen auf bar-vademecum.de

Ist Bourbon wirklich schlechter als andere Whiskeys?

Ich war 15, als ich meinen ersten Bourbon Whiskey trank. Heimlich in meinem Zimmer, die Tür abgesperrt. Sollte ja schließlich niemand mitbekommen, dass ich mir heimlich an der Tankstelle eine Dose Bourbon mit Cola geholt hatte. » weiterlesen auf eyeforspirits.com

Schottland: Mindestpreis für Alkohol kommt ab 1. Mai

Der Einführung eines Mindestpreises für Alkohol in Schottland sind jahrelange Konsultationen und argumentative Kämpfe mit Interessensvertretungen (darunter auch die Scotch Whisky Association) vorhergegangen – nun aber ist es soweit: Schottland wird ab 1. Mai einen Mindestpreis für Alkohol einführen. » weiterlesen auf whiskyexperts.net

Bei den Überschriften und Absätzen handelt es sich jeweils um die Überschriften und einleitenden bzw. Teaser-Texte der Originalartikel.

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