BlogWatch: Die besten Beiträge aus der Schnaps-Szene (KW 06 & 07/2017)

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Die besten Blog-Artikel aus der Szene

Was hat sich in den letzten Wochen in der Schnaps-Blogosphäre getan? Ich gebe eine Übersicht über die meiner Meinung nach besten Artikel der deutschsprachigen Spirituosen- und Cocktail-Blogger aus der Kalenderwoche 06 und 07/2017. Mit dabei: Fertig-Cocktails aus der Flasche, Whisky als Investment und Holzflaschen, um Spirituosen zu Hause nachreifen zu lassen

Whisky-Flaschen aus Holz

Lukas von alkoblog.de stellt „The Oak Bottle“ vor, eine Flasche aus amerikanischer Eiche, in der Whisky (aber auch Cocktails, Bier und andere Spirituosen) nachreifen sollen. Quasi eine Art Finish für zu Hause – im Kleinen, ohne Fass und innerhalb kurzer Zeit. Die Holzflasche ist sogar von innen verkohlt, so wie die Amis das auch mit ihren Fässern machen, bevor Whiskey reinkommt. Mit je nach Größe 60 bis 90 Euro ist „The Oak Bottle“ aber nicht ganz günstig. Aber ich setze sie auf jeden Fall auf meine „Mal-testen“-Liste.

Whisky als Investment ungeeignet

Ebenfalls nicht ganz günstig – zumindest nicht mehr – sind derzeit viele Whiskys. Der Boom der feinen Spirituose färbt eben auch auf die Preise ab, die in den letzten Jahren sowohl im unteren wie auch oberen Segment arg angezogen habe. Und der Trend scheint anzuhalten. Deswegen aber in Whiskys investieren als wären sie Aktien oder Immobilien? Philip von eyeforspirits.com hält das für keine gute Idee – und er nennt vier Gründe, warum nicht. Es sind Gründe, über die viele – auch ich – im ersten Moment gar nicht nachdenken.

Cognac-Basics für Einsteiger

In den vergangenen Wochen gab es auch mal wieder einige Grundlagenartikel zu lesen, die sich etwas umfassender mit einem Thema beschäftigen. Gelegenheit also, sich etwas Basiswissen anzueignen. So hat Philip von eyeforspirits.com sich gleich zweimal mit Cognac beschäftigt und beantwortet zum einen neun Fragen, die sich Cognac-Einsteiger häufig stellen. Zum anderen knüpft er daran an und beschreibt sieben weit verbreitete Fehler, die viele Cognac-Trinkern machen. Außerdem gibt Dominique von myspirits.eu fünf Tipps für ein eigenes Grappa-Tasting – ein Thema, bei dem ich mich ehrlich gesagt bisher noch überhaupt nicht gut auskenne. Nicht zuletzt findet ihr auf drinkology.de noch einen Abriss über die Geschichte des Sherrys.

Schnaps + Lakritz = ?

So genanntes Food Pairing ist ja auch im Schnaps-Sektor ein großes Thema im Moment. Welche Spirituose passt also am besten zu welchem Essen und umgekehrt? Dabei kommen auch mal verrückte Kompositionen raus, bei denen man am Anfang nicht glaubt, dass es passt – etwa mit Lakritz. Genau diese Kombination von Lakritz mit verschiedenen Hochprozentigen stellt Sepo auf galumbi.de sehr ausführlich vor. Das Ganze ist eine spannende Geschichte, und die tollen Fotos von Sepo machen mal wieder Lust, die Sache selber zu versuchen.

Rückblick auf die Finest Spirits

Anfang Februar fand in München mal wieder die Spirituosen-Fachmesse „Finest Spirits“ statt. Über 100 Aussteller präsentieren im MVG Museum ihre ganz neuen und weniger neuen Produkte. Johann von cocktailbart.de war da und gibt ein kurzes Resümee samt kleiner FAQ für alle Interessenten.

Einfach auftauen, Cocktail fertig

Und wo ich eben schon über „Mal-testen“-Liste geredet habe: Definitiv setze ich kukki auf diese Liste, auf die mich about-drinks.com aufmerksam gemacht hat. Dabei handelt es sich um fertig gemixte Cocktails aus der Flasche, die im Tiefkühler über Monate haltbar sein sollen. Möchte man einen trinken, wärmt man ihn kurz im heißen Wasserbad auf – fertig. Es gibt vom Anbieter sogar einen speziellen Toaster, der die Cocktails innerhalb weniger Sekunden auftaut. Derzeit gibt es fünf verschiedene Sorten: Boston (Gin, Grenadinesirup, Orangensaft, Zitronensaft, Maracujasaft, Ananas), Mule (Wodka, Limettensaft, nat. Ingweraroma, nat. Gurkenaroma), Lady Killer (Gin, Orangenlikör), Sex on the Beach (Wodka, Pfirsichlikör, Ananassaft, Sauerkirschsaft, Orangensaft) und El Presidente (Brauner Rum, Grenadinesirup, Ananassaft, Limettensaft). Eine Flasche mit 175 ml Cocktailflüssigkeit und 100 ml Eis soll ab 2,99 Euro kosten.

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